Pressemappe: Aus guter Opel-Tradition: Großer Sport für alle

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Do, 30/08/1984 - 16:00


  • Sportwagen fürs Volk: Der Opel Rallye Kadett von 1966
  • „i“ wie Injection: Neuer Name „GSi“ für die sportlichen Opel-Modelle ab 1984
  • Kleine Kraftpakete: Die Corsa GSi-Generationen von 1988 bis 2012
  • Comeback eines Mythos: Opel fährt 2017 mit dem neuen Insignia GSi vor
  • In fünfter Generation: Der Corsa GSi ist ab sofort zurück

 

Wien/Rüsselsheim.  Innovationen und Fahrspaß für alle verfügbar und erschwinglich zu machen, lautet seit jeher das Motto von Opel. Das gilt insbesondere auch für besonders sportliche Modelle mit dem Blitz im Kühlergrill. Damit steht der neue Opel Corsa GSi in guter Tradition. Denn schon vor mehr als 50 Jahren rollte quasi der erste sportliche Kompaktwagen fürs Volk bei Opel vom Band.

Opel Rallye Kadett – der Volkssportler

1966 kommt ein ebenso bezahlbares wie alltagstaugliches atemberaubendes Fastback-Coupé auf den Markt: 850 Kilogramm leicht, zunächst 60 PS stark und schon im Stand schnell – der Rallye Kadett. Nur ein Jahr später folgt dann die angemessene Motorisierung: Der neue Vierzylinder holt aus 1.897 Kubikzentimetern saftige 90 PS. Damit liegt das Leistungsgewicht bei unter zehn Kilogramm pro PS – beste Voraussetzungen auch für den Motorsport. Auf der Straße sorgt der 19S-Motor nicht nur im Rallye Kadett sondern auch im Opel GT für Furore. Bis zum Produktionsende im Juli 1973 laufen bei Opel 103.622 Rallye Kadett vom Band. Der Opel-Sportler wird so schon damals für viele erreichbar – wie heute ein Corsa GSi.

Bei der Namensgebung des sportlichen Nachfolgemodells steht wiederum der Opel GT Pate. Der Kadett C trägt ab 1975 stolz die Zusatzbezeichnung GT/E. „E“ für Einspritzung lautet die neueste Errungenschaft und zaubert aus 1,9 Liter Hubraum im neuen Kadett GT/E temperamentvolle 105 PS. Null auf hundert in zehn Sekunden, 180 km/h Spitze, Hinterradantrieb – diese Kennzahlen lassen das Sportfahrerherz höher schlagen. So starten die Rallye-Karrieren einer ganzen Fahrergeneration mit dem schnellen Opel – von Guy Fréquelin bis Walter Röhrl.

Aus GT/E wird GSi – „Grand Sport injection“ für die Welt

Ein Jahrzehnt später ändert Opel dann das Label für seine Breitensportler von GT/E auf GSi – „Grand Sport injection“. Mit dem internationalen Namen und dem „i“ für Injection (Einspritzung) soll auch auf den Exportmärkten verstärkt gepunktet werden.

Los geht es 1984 mit dem Kadett E und 115 PS aus drehfreudigen 1.796 Kubikzentimetern. 1988 wächst der Hubraum beim Kadett GSi 16V auf zwei Liter, die Leistung steigt dank zweier obenliegender Nockenwellen und Vierventiltechnik (natriumgefüllte Auslassventile!) auf 156 PS (150 PS mit geregeltem Katalysator). Ein legendärer Motor, mit dem etwa die späteren Formel-1-Stars Jos Verstappen (1993), Jarno Trulli (1996) und Nick Heidfeld (1997) die Deutsche Formel-3-Meisterschaft gewinnen. So viel Power lässt den Kadett in kurzen acht Sekunden auf 100 km/h sprinten und schiebt ihn bis zu Tempo 215 vorwärts. In den Achtzigern kommen weitere Baureihen in den Genuss der sportlichen GSi-Idee.

Im Herbst 1984 folgt der Manta GSi mit 110 PS und ab 1988 dann ein Auto, dynamisch wie ein Motorrad: ultrakompakt, 820 Kilogramm leicht, mit frech ausgestellten Radhäusern, Sportsitzen, 100 PS stark und 188 km/h schnell. Der erste Opel Corsa GSi ist geboren. Ihm folgen alle kommenden Baureihen. Der Corsa B GSi 16V mit 109 PS und viel Kraft aus dem Drehzahlkeller („Low-end-torque-Charakteristik“), der Corsa C GSi mit 125 PS und einem Top-Speed von 202 km/h, ab dem Jahr 2007 schließlich der Corsa D GSi erstmals mit Turboaufladung und 150 PS aus 1,6 Litern. Im August 2012 ist dann mit dem sportlichen Corsa Schluss, und Opel legt eine GSi-Pause ein. Bis fünf Jahre später Großes geschieht ...

Opel Insignia GSi – GSi-Comeback auf der IAA

Auf der Frankfurter IAA 2017 feiert der Opel Insignia GSi Weltpremiere und das Label GSi sein Comeback. Mit dem sportlichen Insignia als Limousine namens Grand Sport sowie dem Kombi Sports Tourer steht gleich ein doppeltes Flottchen auf dem Opel-Messestand. Beim Insignia GSi sorgt neben einem perfekt abgestimmten Chassis der Allradantrieb mit Torque Vectoring für extreme Fahrpräzision und atemberaubende Kurvengeschwindigkeiten.

Zunächst debütiert der Insignia GSi mit einem 2.0-Turbo-Benziner mit 191 kW/260 PS. Aktuell kommt im Opel-Flaggschiff nach dem Opel Astra F der Neunziger auch wieder ein Diesel in einem GSi zum Einsatz. Der moderne Zweiliter-BiTurbo leistet 154 kW/210 PS und hat ein maximales Drehmoment von 480 Newtonmeter (Kraftstoffverbrauch[1]:innerorts 9,4 l/100 km, außerorts 5,8 l/100 km, kombiniert 7,1 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 187g/km). Damit ist der Opel Insignia GSi als Grand Sport 233 km/h und als Sports Tourer 231 km/h schnell.

Nur ein Jahr nach dem Insignia setzt Opel jetzt die Saga mit dem Corsa GSi der fünften Generation fort. Angetrieben wird der Kurvenkünstler vom 1,4-Liter-Turbobenziner mit 110 kW/150 PS (Kraftstoffverbrauch1: innerorts 7,7-8,0 l/100 km, außerorts 5,1-5,5 l/100 km, kombiniert 6,0-6,4 l/100 km, 138-147 g/km CO2). Damit beschleunigt der kleine Sportler in flotten 8,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und schafft eine Spitzengeschwindigkeit von 207 km/h. Das kleine Kraftpaket Corsa GSi ist zurück!

 

 

[1] Die angegebenen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen WLTP-Messverfahren (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) ermittelt und in NEFZ-Werte umgerechnet, um die Vergleichbarkeit mit anderen Fahrzeugen gemäß VO (EG) Nr. 715/2007, VO (EU) Nr. 2017/1153 und VO (EU) Nr. 2017/1151 zu gewährleisten. Die Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-TEMP.

 

 

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    Lukas Hasselberg
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